Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V.
Nationales Versorgungsforum Schmerz

Impressionen 2017

Für ihre revolutionären Studien zur Behandlung von Rückenschmerzen mit Antibiotika wurde Dr. Hanne Albert, Odense, Dänemark, mit dem DEUTSCHEN SCHMERZPREIS – Deutscher Förderpreis für Schmerzforschung und Schmerztherapie ausgezeichnet. "Hanne Albert hat mit ihrer bahnbrechenden Arbeit schmerzmedizinische Denkweisen nachhaltig verändert und eine neue Diskussionsbasis zum Verständnis von chronischen Rückenschmerzen geschaffen", so Dr. Gerhard Müller-Schwefe, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin in seiner Laudatio.Wissenschaftlicher Träger des Preises ist die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS), der Preis wird gemeinsam mit der Deutschen Schmerzliga e.V. verliehen.

Deutscher Förderpreis für Schmerzforschung und Schmerztherapie
Dr. Gerhard Müller-Schwefe und die Preisträgerin Dr. Hanne Albert, Odense, Dänemark

 

"Die Forderung nach dem Facharzt für Schmerzmedizin scheitert am Egoismus der Fachgebiete, daher werden wir jetzt neue Wege einschlagen, erklärte Dr. Gerhard Müller-Schwefe, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) e.V. bei der Auftakt-Pressekonferenz des 28. Deutschen Schmerz- und Palliativtages in Frankfurt."

Gruppenfoto Auftakt-PK
(v.l.n.r.): Dr. Oliver Emrich, Dr. Johannes Horlemann, Dr. Michael A. Überall, Dr. Gerhard Müller-Schwefe, Birgitta Gibson

 

Exzellenzvortrag – "Schmerz in einer alternden Gesellschaft“

Beim Schmerz- und Palliativtag widmete sich Franz Müntefering, ehemaliger Vizekanzler und Bundesminister für Arbeit und Soziales, in seinem Excellenzvortrag dem Thema "Alt werden in Würde und ohne Schmerzen“. Der Kongress hat auch nach so vielen Jahren nichts von seiner Bedeutung verloren. Die Versorgungssituation von Millionen von Schmerzpatienten ist nach wie vor unzureichend. Neue Modelle sollen das Wissen flächendeckend in die Praxis bringen.

Foto: Franz Müntefering
Franz Müntefering

 

"DGS und der Hausärzteverband - Gemeinsam gegen die Schmerzchronifizierung“

BU: Unter dem Motto „Hausärzte und Schmerzmediziner – gemeinsam gegen die Schmerzchronifizierung“ fand beim Deutschen Schmerz- und Palliativtag die erste gemeinsame Fortbildungsveranstaltung der DGS und des Deutschen Hausärzteverbands statt. Das Ziel: Schnittstellen zwischen Hausarzt und Schmerzmediziner aufzeigen, gemeinsam mögliche Lösungen finden und die Zusammenarbeit optimieren.

Foto Horlemann & Beck Pre-Congress
(vl.n..r.): Dr. Johannes Horlemann, Achim Beck

 

Exzellenzsymposium „Der Mensch als Sicherheitsrisiko“

Wissen, Verantwortung, Kommunikation – zentrale Voraussetzungen für eine hohe Flugsicherheit und gleichzeitig eine hohe Sicherheit in der Medizin. Das war die Quintessenz des Vortrags „Der Mensch als Sicherheitsrisiko“ von Manfred Müller, Leiter Flugsicherheitsforschung Lufthansa, im Rahmen eines Exzellenzsymposiums. Und um diese drei Faktoren geht es auch beim Deutschen Schmerz- und Palliativtag 2017, bei dem sich Ärzte, Apotheker, medizinisches Fachpersonal, Physiotherapeuten und Psychotherapeuten fortbilden und austauschen.

Exzellenzsymposium „Der Mensch als Sicherheitsrisiko“
Manfred Müller