Schmerzmedizin 4.0 –
Digitalisierung / Vernetzung / Kommunikation
Deutscher Schmerz- und Palliativtag 2018 in Frankfurt

Beim 29. Schmerz- und Palliativtag können unter dem Motto „Schmerzmedizin 4.0 – Digitalisierung / Vernetzung / Kommunikation“ Ärzte, Apotheker, Physiotherapeuten und andere medizinische Berufsgruppen die zahlreichen Veranstaltungen nutzen, um über neue Erkenntnisse aus der Schmerzmedizin zu diskutieren und sich fortzubilden. Mit seiner praxisrelevanten Ausrichtung gibt der Deutsche Schmerz- und Palliativtag alltagstaugliches schmerzmedizinisches Wissen und Fähigkeiten an die Hand – direkt aus der Forschung in die tägliche Arbeit. Einen Überblick über das wissenschaftliche Programm finden Sie in Kürze im interaktiven Sitzungsplaner mit den jeweiligen Tagesübersichten und Informationen zu den einzelnen Sitzungen.

Mit herzlichen Grüßen
Ihr

Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e. V.

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Die Online-Registrierung zum Kongress ist ausschließlich hier möglich

Die Fortbildungsveranstaltung ist produkt- und dienstleistungsneutral. Interessenkonflikte des Veranstalters sowie der wissenschaftlichen Leitung bestehen nicht, Interessenkonflikte der Referenten sind uns keine bekannt gegeben worden.

Volker BouffierGrußwort
des Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier
anlässlich des Deutschen Schmerz- und Palliativtages
der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin

In jeder Phase am Leben ohne Schmerzen und in Würde teil haben zu können, diesen Wunsch besitzen wohl alle Menschen. Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin, die Deutsche Schmerzliga e.V. sowie die Organisation für Patienten mit chronischen Schmerzen haben sich zum Ziel gesetzt, Bedingungen zu schaffen, die die Not der Patientinnen und Patienten lindern. Sie tragen mit ihrem Einsatz dafür Sorge, dass auch schwerstkranke oder sterbende Menschen angemessen versorgt werden.

Herzlich begrüße ich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Deutschen Schmerz- und Palliativtages in Frankfurt am Main. Das Thema Gesundheit besitzt für Hessen einen hohen Stellenwert, und die Unterstützung einer qualitätsgerechten sowie patientenfreundlichen Versorgung der Menschen ist ein wichtiges Ziel unserer politischen Arbeit.

Weiterbildung und Erfahrungsaustausch sind in allen Berufen unerlässlich, aber gerade im Gesundheitswesen haben sie eine besondere Bedeutung, dürfen doch die Patientinnen und Patienten erwarten, dass sie stets nach den neuesten gesicherten Erkenntnissen der Medizin behandelt werden. Für die Ärztinnen und Ärzte wie auch für alle anderen Fachleute im Gesundheitswesen ist es deshalb unverzichtbar, sich einem ständigen Lernprozess zu unterziehen. Auch der Deutsche Schmerz- und Palliativtag wird dazu einen Beitrag leisten. Die Zahlen belegen, wie viele Patientinnen und Patienten sich Linderung ihrer Beschwerden erhoffen, und sie offenbaren die Bedeutung des Faches. Ihr diesjährigen Motto „Schmerzmedizin 4.0 - Digitalisierung / Vernetzung / Kommunikation“ verdeutlicht, dass es um mehr gehen wird als den aktuellen Wissensstand darzustellen. Es ist wichtig, ein so komplexes Thema aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Dabei ist es auf der einen Seite notwendig, die wissenschaftliche Forschung voranzutreiben und auf der anderen, alltagstaugliches Wissen weiterzugeben. Das sind wichtige Aufgaben in Zeiten, in denen die Zukunft des Gesundheitsstandorts Deutschland zu sichern und weiterzuentwickeln ist.

An dieser Stelle gilt mein herzlicher Dank den Ausrichtern für ihr Engagement bei der Organisation des Kongresses. Verbunden mit der Anerkennung für den bisherigen Einsatz für ihre Patientinnen und Patienten wünsche ich dem Kongress einen guten Verlauf, neue Erkenntnisse und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die Zukunft weiterhin viel Erfolg für Ihre wichtige Aufgabe.

Volker Bouffier

Volker Bouffier
Hessischer Ministerpräsident

Grußworte für den Deutschen Schmerz- und Palliativtag 2018:

Prof. Dr. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a.DDonnerstag, 08.03.2018 ab 09.00 Uhr:
Exzellenz-Vortrag:

Geht der Mensch wirklich vor?
Referentin: Prof. Dr. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a.D.

Rita Süssmuth ist eine deutsche Politikerin und Wissenschaftlerin. Sie war von 1988 bis 1998 Präsidentin des Deutschen Bundestags und von 1985 bis 1988 Bundesministerin für Familie, Frauen, Jugend und Gesundheit. Zuvor war sie Professorin für Erziehungswissenschaften an den Universitäten Bochum und Dortmund und Direktorin des Forschungsinstituts „Frau und Gesellschaft“ in Hannover. Als Expertin für Migration wurde Rita Süssmuth unter anderem 2000 vom damaligen Bundesinnenminister Otto Schily zur Vorsitzenden der unabhängigen Kommission „Zuwanderung“ berufen. Sie ist heute Präsidentin des Konsortiums, das den deutschen Beitrag zum Aufbau der Türkisch-Deutschen Universität (TDU) in Istanbul koordiniert.

 

Rückblick auf den 28. Deutschen Schmerz und Palliativtag 2017


Hier einige Highlights aus dem Programm:

Für ihre revolutionären Studien zur Behandlung von Rückenschmerzen mit Antibiotika wurde Dr. Hanne Albert, Odense, Dänemark, mit dem DEUTSCHEN SCHMERZPREIS – Deutscher Förderpreis für Schmerzforschung und Schmerztherapie ausgezeichnet. "Hanne Albert hat mit ihrer bahnbrechenden Arbeit schmerzmedizinische Denkweisen nachhaltig verändert und eine neue Diskussionsbasis zum Verständnis von chronischen Rückenschmerzen geschaffen", so Dr. Gerhard Müller-Schwefe, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin in seiner Laudatio.Wissenschaftlicher Träger des Preises ist die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS), der Preis wird gemeinsam mit der Deutschen Schmerzliga e.V. verliehen.

Deutscher Förderpreis für Schmerzforschung und Schmerztherapie

Donnerstag, 23.03.2017 von 09.00 bis 10.00 Uhr:
Exzellenzvortrag:

Schmerz in einer alternden Gesellschaft
Referent: Franz Müntefering, SPD, ehemaliger Vize-Kanzler und Bundesminister für Arbeit und Soziales

Foto: Franz Müntefering
Weitere Impressionen...

Videostatements

1. „Netzwerke für eine bessere ambulante Schmerzversorgung“, Dr. med. Gerhard Müller-Schwefe

2. „Schmerzen in einer alternden Gesellschaft“, Franz Müntefering

Weitere Impressionen...

 

Ausführliche Informationen für Patienten finden Sie auf den Seiten der Patientenorganisation Deutsche Schmerzliga unter: www.schmerzliga.de.